Alarmanlagen und Alarmsysteme

Wir leben in unruhigen Zeiten, in welchen unser schwer erarbeiteter Wohlstand von allen Seiten bedroht wird. Egal ob die Triebfeder Neid, Habgier oder die eigene Not ist, die Zahl der Einbruchsdelikte steigt stetig. Aus diesem Grund sollten Sie geeignete Schutzmaßnahmen treffen, welche zu einem fairen Preis eine möglichst effektive Sicherung ihres Hab und Gutes ermöglicht.

Bitte beachten Sie hierbei jedoch, dass eine 100%-ige Sicherheit niemals garantiert werden kann. Auch das beste System ist mit entsprechendem Aufwand zu überwinden. Allerdings geht es meist nur darum, diesen Aufwand genügend hoch zu treiben, um einen potentiellen Einbrecher abzuschrecken. Hier kann schon eine einfache Alarmanlage oder Alarmsystem helfen.

Die hier dargestellten Systeme sollen nur einen groben Überblick vermitteln, was es grundsätzlich gibt. Zur Planung eines auf Sie individuell optimierten Systems, ersuchen wir Sie mit uns Kontakt aufzunehmen und ein Beratungsgespräch zu vereinbaren.

Grundsätzlich unterscheidet man drei Zonen welche in einem Alarmsystem berücksichtigt werden können:

  • Außenbereich = Annäherungszone: mittels Bewegungsmelder, Trittschalter, Lichtschranken, Videosysteme und anderen Sensoren wird das Annähern einer Person oder eines Objektes festgestelt und es können bereits Aktionen/Alarme ausgelöst werden. Hier besteht jedoch eine relativ hohe Gefahr von Fehlalarmen insbesondere durch Tiere.
  • Gebäudehülle: mittels Öffnungskontakte, Glasbruchsensoren, Lichtschranken und anderen Sensoren wird das unbefugte Eindringen in das Gebäude selbst überwacht.
  • Gebäudeinneres: vorwiegend mittels Bewegungs- bzw. Präsenzmelder, Trittschalter und Lichtschranken werden alle oder nur spezifische Teile des Gebäudes überwacht.

Durch die geschickte Kombintation der eingesetzten Sensorik, kann nach erfolgreichem Überwinden der Gebäudehülle noch immer rechtzeitig und effektiv ein weiteres Vordringen eines Einbrechers unterbunden werden.

Alarmanlagen sollen jedoch nicht nur vor Einbrechern schützen, sondern den Besitzer auch warnen, wenn anderer Gefahren drohen oder unvorhergesehene Ereignisse eintreten die zu Schäden führen können. Hierzu zählen insbesondere Sensoren welche einen Brand, Wasser, Sturm oder ähnliches erkennen und damit einen entsprechenden Alarm bzw. Meldung auslösen können.


Drahtgebundene Alarmanlage:

Hier sind alle Sensoren mit dem Zentralmodul direkt verkabelt und werden auch von diesem mit Strom versorgt. Bei Unterputz-Verlegung der Leitungen sind diese dem direkten Zugriff und damit einer Sabotage/Manipulation weitgehend entzogen. Die Komponenten dieser Anlagen sind in der Regel günstiger, allerdings steht dem ein hoher Montageaufwand gegenüber.

Diese Form der Verlegung empfielt sich insbesondere bei Neubauten oder größeren Sanierungen.




Funk-Alarmanlage:

Hier besitzt jeder Sensor seine eigene Stromversorgung in Form von Batterien. Die Kommunikation mit dem Zentralmodul erfolgt mittels Funk (meist 848 MHz). Diese ist durch geeignete Maßnahmen gegen Manipulation gesichert. Ist ein Sensor plötzlich nicht mehr erreichbar - zB weil versucht wurde sein Funksignal zu stören - wird Alarm ausgelöst. Der Status der Batterieleistung (Notwendigkeit des Tausches) der einzelnen Sensoren kann am Zentralmodul abgefragt werden.

Diese Form der Verlegung empfielt sich insbesondere beim Nachrüsten.




Kombination mit MiniServer - Alarmsystem Smart-Home:

Dies ist eine interessante Alternative zu einer klassischen Alarmanlage, weil hier bereits vorhandene Komponenten mit verwendet werden und nur eine zusätzliche Funktion erhalten, was sich insbesondere in den zusätzlichen Kosten deutlich niederschlägt - im günstigen Sinne natürlich!

In einem Smart-Home gibt es meist  in vielen Räumen bereits Bewegungs- und Präsenzmelder, deren Signal bei Abwesentheit als Alarmereignis gewertet werden und die entsprechenden Maßnahmen gesetzt werden können. Zusätzliche Sensoren insbesondere für Türen und Fenster gibt es sowohl auf Funkt, als auch auf drahtgebundener Basis.

Durch die Anbindung an das Internet bieten sich hier zudem weitere Alarmierungs- (e-mail, caller, etc.) und Überwachungsmöglichkeiten (Wetterservice, Füllstände, Druck, etc.) welche es bei klassischen Anlagen nicht oder nur zu einem hohem Aufpreis gibt. 

Diese Variante bietet bei hohem Wohnkomfort mit hohem Automatisierungscharakter ein sehr kostengünstiges Gesamtpaket.




 

Individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten:

Alarmsysteme sind trotz der Nutzung von bewährtend Standardkomponenten in der Regel sehr individuell - genau wie die jeweiligen Sicherheitsbedürfnisse. So lassen sich auch gezielte Abweichungen von erwarteten Standards einbauen, welche für Verwirrung sorgen und daher den Zeitaufwand für eine Umgehung des Systems deutlich erhöhen. Damit wird das gesicherte Objekt zunehmend unattraktiv, was einen zusätzlichen Schutz darstellt.

Kontaktieren Sie uns und wir erarbeiten gemeinsam die individuell optimierte Lösung für Sie.